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HAMBURGISCHE NOTARKAMMER

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Aktuelle Meldungen
  • Gekauft wie gesehen? Aufklärungspflichten beim Verkauf von Immobilien

    Ehrlich währt am längsten – das gilt auch beim Verkauf einer selbstgenutzten Immobilie. Wenn der Verkäufer dem Käufer „auf gut Glück“ wesentliche Mängel verschweigt, geht er das Risiko ein, noch Jahre später auf Schadensersatz zu haften. (...)
    [Juli 2018]
  • Erbbaurecht – Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

    Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Besonders für junge Familien mit wenig Eigenkapital kann ein Erbbaurecht als „Eigentum auf Zeit“ eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks sein. (...)
    [Juli 2018]
  • Damit das Start-up nicht zur Bruchlandung wird

    Wer für eine Idee brennt, verliert leicht rechtliche Fallstricke aus dem Blick. Gerade Existenzgründer laufen Gefahr, sich ganz auf ihr unternehmerisches Projekt zu konzentrieren und dabei mitunter als lästig empfundene rechtliche und bürokratische Hürden zu unterschätzen. Doch auch diese Hürden können zum Scheitern des Start-ups führen. Frühzeitig rechtliche Beratung und Informationsangebote in Anspruch zu nehmen, beugt dem vor. (...)
    [Mai 2018]
  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet – Widerruf eines gemeinschaftlichen Testaments

    Ehepaare regeln ihren Nachlass häufig durch die Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments. Insbesondere im Fall der Trennung der Eheleute oder bei sonstigen Streitigkeiten in der Familie kommt allerdings die Frage auf, ob die Ehegatten an das gemeinschaftliche Testament gebunden sind oder sich einseitig davon lösen können. Für einen wirksamen Widerruf sind dabei besondere Anforderungen zu beachten. Anderenfalls droht den Beteiligten die sogenannte „Bindungsfalle“. (...)
    [März 2018]
  • Deine, meine, unsere Kinder – Nachlassplanung in der Patchwork-Familie

    Patchwork ist nicht nur auf dem Sofa individuell. Beziehungen sind heutzutage bunter als noch vor wenigen Jahrzehnten. Immer häufiger gehen Partner, die gemeinsame Kinder haben, getrennte Wege. Nicht selten finden sie neue Lebensgefährten, die ebenfalls Kinder aus einer früheren Beziehung mitbringen. Gegebenenfalls wird das Patchwork noch durch weitere, gemeinsame Kinder bereichert. So aufregend diese Beziehungsgeflechte sind, so komplex sind die Herausforderungen für die Beteiligten, gerade in puncto Nachlassplanung. (...)
    [Februar 2018]
  • Dr. Marius Kohler neuer Präsident des Rats der Notariate der Europäischen Union

    Berlin, 22. Januar 2018 – Der hamburgische Notar Dr. Marius Kohler hat am 19. Januar 2018 die Leitung des Rats der Notariate der Europäischen Union übernommen. Auch Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas nahm an der feierlichen Amtsübergabe teil und würdigte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung der Notarinnen und Notare für Rechtssicherheit und Verbraucherschutz, die auch im Rahmen einer Weiterentwicklung des elektronischen Rechtsverkehrs erhalten bleiben müsste. (...)
    [Januar 2018]
  • Brexit und Briefkastengesellschaften – Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten

    Zahlreiche in Deutschland tätige Unternehmen weisen eine englische Rechtsform auf. Insbesondere die Limited Company, die sich vor der Einführung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Jahr 2008 aufgrund ihres geringen Kapitalbedarfs auch bei deutschen Unternehmern einer gewissen Beliebtheit erfreute, gibt es nach wie vor zuhauf. Bei einem „harten Brexit“ könnten sich diese Gesellschaften nicht mehr auf die europäische Niederlassungsfreiheit berufen. Dies hätte den Verlust der Haftungsbeschränkung zur Folge und würde auch die Wirksamkeit neu abgeschlossener Geschäfte in Frage stellen. Betroffene Unternehmen sollten daher die verbleibenden Monate bis zum Brexit nutzen, um sich rechtzeitig beraten zu lassen und gegebenenfalls in eine deutsche Rechtsform zu wechseln. (...)
    [Dezember 2017]
  • Auf eine notarielle Vorsorgevollmacht sollten Immobilieneigentümer nicht verzichten

    Wenn sich jemand nach einem Unfall, infolge einer Krankheit oder auf Grund seines Alters nicht mehr selbst um seine Angelegenheiten kümmern kann, greift ihm im Alltag oftmals die Familie unter die Arme. Doch es braucht auch jemanden, der in einer solchen Situation rechtliche Entscheidungen für ihn treffen kann. Will man ein gerichtliches Betreuungsverfahren vermeiden, muss hierfür rechtzeitig eine Vorsorgevollmacht errichtet werden. Während im Alltag oft eine einfache schriftliche Vollmacht ausreicht, genügt diese unter anderem dann nicht mehr, wenn es um Immobilien geht. Ein Fall aus Bonn verdeutlicht, wie brisant das für die ganze Familie sein kann. (...)
    [November 2017]
  • Update zur Baubeschreibung bei Bauträgerverträgen

    Ab 1. Januar 2018 gelten neue gesetzliche Vorgaben für Bauträgerverträge von Verbrauchern. Die Baubeschreibung, die die wesentlichen Eigenschaften der neu zu errichtenden Wohnung oder des Hauses enthält, erhält einen gesetzlichen Mindestumfang. Ist sie unvollständig oder unklar, können Werbeaussagen und Prospekte herangezogen werden. Das Risiko von verbleibenden Zweifeln trägt der Bauträger. (...)
    [Oktober 2017]
  • Bundestag stärkt Selbstbestimmungsrecht der Patienten

    Der Deutsche Bundestag schließt eine Schutzlücke im Betreuungsrecht und lässt zwangsweise ärztliche Behandlungen künftig auch außerhalb geschlossener Einrichtungen zu. Gleichzeitig wird das Selbstbestimmungsrecht der Patienten gestärkt. „Dadurch steigt die Bedeutung von Patientenverfügungen“, berichtet Dr. Carsten Walter, Geschäftsführer der Notarkammer Baden-Württemberg. (...)
    [August 2017]
Alle MeLDungen

Qualität kommt von Qualifikation. Mit Sicherheit.

Betrachten Sie es mal so: Je persönlicher eine Angelegenheit, desto wichtiger ist Qualität für Sie. Denn Qualität bedeutet Sicherheit. Und die gibt Ihnen Ihr Notar.

In den Rechtsgebieten, die er betreut, ist der Notar Spezialist. Egal ob es um Ehe und Familie, Erbe und Schenkung, Immobilien, Unternehmen, Vollmachten oder Schlichtungen geht. Die Qualität eines Notars zeigt sich aber auch darin, dass er die Urkunde auf Ihrer beider individuellen Wünsche und Umstände abstimmt. Immerhin muss er schon von Gesetzes wegen herausfinden, was Sie eigentlich wollen. Dabei weiß Ihr Notar auch, wie man selbst unübliche Situationen in den Griff bekommt. Nicht zuletzt bedeutet Sicherheit auch, dass Ihre Erklärungen so verstanden werden, wie sie von Ihnen gemeint waren. Etwa in Ihrem Testament. Weil Ihr Notar weiß, wie so ein letzter Wille formuliert werden muss, damit er im nachhinein nicht angezweifelt werden kann. Auch noch nach vielen Jahren.

Überhaupt beugen Sie mit einer notariellen Urkunde einem eventuellen Streit vor, weil der Notar darauf achtet, dass alle wichtigen Punkte geregelt sind und alles klar formuliert ist. Und nicht zuletzt, dass Vereinbarungen ausgewogen sind. Sprechen Sie deshalb offen mit Ihrem Notar über das, was Sie möchten. Er schlägt Ihnen eine Lösung vor, die den Interessen aller Vertragspartner gerecht wird. Ganz sicher.

Wir setzen Ihre Urkunde in Bewegung.

Die Notare lassen Sie mit Ihrer Urkunde nicht allein. Ein guter Vertrag hört nämlich nicht bei seiner Beurkundung auf. Schließlich nützt er Ihnen nichts, wenn er wirkungslos bleibt. Deshalb kümmert sich Ihr Notar auch darum, dass alles Nötige veranlasst wird, um Ihre Vereinbarungen in die Tat umzusetzen. Also zum Beispiel darum, dass der Grundstückskaufvertrag ins Grundbuch kommt. Und auch die beste Satzungsänderung einer GmbH ist erst dann gültig, wenn sie im Handelsregister eingetragen ist.

Dabei ist der Gang durch sämtliche Behörden in der Regel recht mühsam. Gut, dass Ihnen Ihr Notar da vieles abnimmt: Also Genehmigungen und Erklärungen über Vorkaufsrechte, etwa von Ihrer Gemeinde, anfordert. Aber auch Freigaben von Banken. Und zum Glück weiß Ihr Notar auch, wie man die richtigen Anträge bei den Registern stellt. Außerdem überwacht Ihr Notar Zahlungen und kontrolliert, wann der Kaufpreis fällig ist. Sie können ihn sogar als Treuhänder einschalten, etwa für die Kaufsumme. Zum Schluss überprüft er noch, ob auch alles richtig vollzogen wurde. Oft sogar, ohne dass Sie davon überhaupt etwas merken. Schön, dass Sie sich um all das nicht kümmern müssen, nicht wahr?

Bleibt noch zu ergänzen, dass Ihnen die Urkunde auch dann hilft, wenn Sie Ihr Recht durchsetzen müssen. Beispielsweise, weil der Käufer Ihres Grundstücks nicht bezahlt. Dann erteilt Ihr Notar eine Vollstreckungsklausel. Damit können Sie aus der notariellen Urkunde unmittelbar vollstrecken. Genau wie aus einem Gerichtsurteil. Und das, ohne dass Sie vor den Kadi müssen.

Beglaubigt. Beurkundet. Bewiesen.

Egal, ob Beurkundung oder Beglaubigung – mit der notariellen Urkunde haben Sie die Sicherheit, dass Sie normalerweise nicht in Beweisnot geraten. Ob gegenüber Banken, Ärzten oder vor Gericht. Weil eine Urkunde vom Notar den Inhalt Ihrer Erklärungen eindeutig beweist. Gerichte sind an den Inhalt des Dokuments sogar gesetzlich gebunden. Das gilt sowohl für die Beurkundung, als auch für die Beglaubigung. Allerdings bestätigt Ihr Notar bei der Beglaubigung lediglich, dass Sie es waren, der unterschrieben hat. Dieser Beweis wird zum Beispiel bei Erklärungen verlangt, die Sie beim Grundbuchamt oder Handelsregister einreichen. Oder etwa bei der Ausschlagung einer Erbschaft. Vielleicht möchten Sie sich auch im elektronischen Rechtsverkehr als Absender ausweisen. Da ist es doch gut zu wissen, dass Sie Ihr Notar bei den kniffligen Fragen der elektronischen Form unterstützen kann. Er kann auch elektronische Notarurkunden herstellen. Auch wenn es Ihnen „nur“ um eine Beglaubigung geht, entwirft Ihr Notar selbstverständlich auf Wunsch die Erklärung für Sie, berät Sie über den Inhalt und kümmert sich um die Abwicklung. Wie etwa die Eintragung der Anmeldungen im Handelsregister. Eine Beurkundung schließlich beweist noch mehr. Weil bei ihr sichergestellt ist, dass Ihr Notar Sie ausführlich über die Tragweite Ihrer Entscheidung informiert hat. Damit kann das Gericht davon ausgehen, dass jeder wusste, was er tat. Beispielsweise, als er auf den Pflichtteil seines Erbes verzichtet hat. Darauf haben Sie Brief und Siegel.

Airbag und TÜV – gibt’s auch für Notare.

Wussten Sie eigentlich, dass der Notar für seine Leistung voll geradesteht? Mit allem, was er hat? Beruhigend also zu wissen, dass es auch für Notare so eine Art Airbag gibt. Weil nämlich jeder Notar für den Fall der Fälle versichert sein muss. Doch damit es gar nicht erst so weit kommt, schreibt das Gesetz dem Notar jede Menge vor, an das er sich halten muss. So ist festgelegt, worüber der Notar belehren muss, wann er eine Beurkundung ablehnen kann und muss und welche Pflichten er als Treuhänder über Ihre Kaufsumme hat. Auch dass er Urkunden rechtzeitig beim Grundbuch oder Register einreichen muss, schreibt ihm das Gesetz vor. Nicht zuletzt ist der Notar dazu verpflichtet, praktisch alles zu dokumentieren, was er tut. Und dass der Notar sich auch an all diese Vorgaben hält, wird von der Aufsichtsbehörde regelmäßig überprüft. Also durch den Präsidenten des Landgerichts. Der ist sozusagen der TÜV für die Notare. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, dass Sie einmal ein Problem mit Ihrem Notar haben. In diesem Fall sollten Sie zuerst versuchen, die Sache mit ihm selbst zu besprechen. Kommen Sie zu keinem Ergebnis, können Sie sich an die Hamburgische Notarkammer wenden. Wenn Sie möchten, überprüft die dann alles, und moniert, wenn nötig, gegenüber dem Notar etwaige Pflichtverstöße. Oder sie informiert die Aufsichtsbehörde. Sie sehen, höchste Standards und strenge Kontrolle sorgen für Ihre Sicherheit.